Es findet sich in Lebensmitteln, im Wasser, in der Luft, die wir atmen und sogar in unseren Körpern. Wissenschaftler*innen haben winzige Kunststoffteilchen in Gewebeproben Verstorbener nachgewiesen. Dabei war die Plastikkonzentration im Gehirn bis zu 30-fach höher als in der Leber oder den Nieren.
Die gute Nachricht. Jeder Einzelne kann durch einfache Verhaltensmaßnahmen seine Aufnahme von Nano- und Mikroplastik verringern. Wer beispielsweise auf Wasser aus Plastikflaschen verzichtet und stattdessen Leitungswasser trinkt, reduziert die Aufnahme von Mikroplastik von 90.000 auf 4.000 Partikel pro Jahr. Verwenden Sie zudem für das Erwärmen von Speisen Porzellan, Glas oder Edelstahl, so reduzieren Sie die Menge an aufgenommenem Mikroplastik substanziell.

Quelle WWF: 2025