Das kennst Du. Zum neuen Jahr gibt es neue, alte Vorsätze. Du weisst, was du ändern willst und musst, hast lange nachgedacht, was anders werden muss. Und trotzdem klappt es nicht. Du gibst dem Raum, was du nicht willst, beschäftigst dich damit in epischer Länge, aber Gewohnheiten entstehen daraus nicht.

Hhhhhmmmm?

Unser Hirn und unser Körper mögen es gleich zu bleiben. Das ist keine Sabotage, es ist Überleben… hat ja bis jetzt funktioniert.

Also, was dann?

• Mehr Zeit mit der alternativen Strategie verbringen als mit dem „Problem“. Wenn das eine nicht funktioniert hat, solltest Du noch was anderes probieren, was für dich vielleicht funktioniert. Mehr Loben, wenn du den Trigger erkennst.
• Deine inneren Stimmen zu einem Chor von konstruktiven Ratgebern machen.
• Zählen, wie oft es klappt, statt wie oft noch nicht.
• Ach ja und die Kraft von „noch nicht“ erkennen und üben.

Hier ein paar Beispiele :

• Statt weniger rechtes, undemokratisches Gebaren mehr Engagement für Demokratie und eine bunte Gesellschaft
• Statt was tun gegen Gewalt gegen….., mehr Einsetzen für Gleichheit, für Integration und für Kommunikation.
• Statt aufgeheizte Effekthascherei mehr miteinander reden und gemeinsam machen.
• Damit unser Normal auch wieder ausgeglichen und nicht im Panikmodus hängen bleibt.
• Mehr Apfelbäumchen pflanzen statt Apokalypse-Reitern Macht geben.

Foto: KI