{"id":1415,"date":"2025-07-14T14:45:18","date_gmt":"2025-07-14T14:45:18","guid":{"rendered":"https:\/\/morefuture.de\/?p=1415"},"modified":"2025-07-18T14:00:23","modified_gmt":"2025-07-18T14:00:23","slug":"statements-zum-klima-juni-juli-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/morefuture.de\/?p=1415","title":{"rendered":"Statements &#8222;Klima und Umwelt&#8220; Juli 2025"},"content":{"rendered":"\n<p>Pressestatement zum <a href=\"#LIFE-Programm\">LIFE-Programm<\/a> der EU<br>WWF: EU-Vorschlag degradiert Naturschutz zur Nebensache<\/p>\n\n\n\n<p id=\"Bundeskanzler-Merz\">Greenpeace Stellungnahme zur Pressekonferenz von <a href=\"#Bundeskanzler Merz\">Bundeskanzler Merz<\/a> und Ministerpr\u00e4sident S\u00f6der auf der Zugspitze<\/p>\n\n\n\n<p id=\"Stop-Gas-\">STOP GAS: Fridays For Future protestiert auf Borkum gegen geplante Gasbohrung<\/p>\n\n\n\n<p>GDV-Naturgefahrenstatistik 2024: Mehr Hochwassersch\u00e4den<\/p>\n\n\n\n<p>L\u00e4nderbericht der EU-Kommission zur Umsetzung der Umweltpolitik 2025<br>EU-Wiederherstellungsverordnung nutzen, statt sie politisch zu demontieren.<\/p>\n\n\n\n<p>ISA-Verhandlung: \u201cMoratorium beschlie\u00dfen!\u201d<\/p>\n\n\n\n<p>Amazonas steht unter Druck<\/p>\n\n\n\n<p>Greenpeace Stellungnahme zu dem EU-Klimaziel 2040<\/p>\n\n\n\n<p>Fridays for Future kritisiert Abkommen f\u00fcr Gasbohrungen vor Borkum<\/p>\n\n\n\n<p>wwf: Klimaziel gesetzt \u2013 Pfad unklar<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p id=\"LIFE-Programm\"><strong>Pressestatement zum LIFE-Programm der EU<\/strong><br><strong>WWF: EU-Vorschlag degradiert Naturschutz zur Nebensache<\/strong><br><br>Berlin, 17. Juli 2025. Die EU-Kommission hat ihren <a href=\"https:\/\/presse.wwf.de\/go\/1\/6H9E2X7V-6H8A72RP-6H8FU8CL-QB4118L.html\">Vorschlag f\u00fcr den neuen langfristigen Haushalt<\/a> gestern vorgelegt \u2013 und zeigt damit einmal mehr, dass sie die Dramatik der Klima- und Naturkrise falsch bewertet. W\u00e4hrend Europa von Hitzewellen, Waldbr\u00e4nden und \u00dcberschwemmungen heimgesucht wird, will Br\u00fcssel das LIFE-Programm streichen, und damit direkte Mittel f\u00fcr Klima- und Biodiversit\u00e4tsschutz. Das ist ein fatales Signal zur falschen Zeit.<br><br>Matthias Mei\u00dfner, Politikchef des WWF Deutschland:<br><br>\u201eEin herber Schlag:&nbsp;Das LIFE-Programm \u2013 Europas einziges Finanzierungsinstrument ausschlie\u00dflich f\u00fcr Umwelt, Natur und Klima \u2013 wird komplett gestrichen. Stattdessen soll es im neuen \u201aEurop\u00e4ischen Wettbewerbsfonds\u2018 aufgehen, einem Sammelbecken f\u00fcr Industriepolitik. Anstatt den Naturschutz zu st\u00e4rken, wird er zur Nebensache degradiert. Es erscheint unwahrscheinlich, dass echte Naturschutz- und Renaturierungsprojekte weiterhin sinnvoll unterst\u00fctzt werden, da sie in dem neuen Fonds unber\u00fccksichtigt bleiben.<br><br>Gesunde \u00d6kosysteme sind das Fundament einer funktionierenden Wirtschaft und Gesellschaft. Wer hier spart, spart an der Zukunft. Die Klima- und Naturkrise kosten uns bereits heute Milliarden \u2013 durch D\u00fcrren, \u00dcberschwemmungen und Ernteausf\u00e4lle. Jeder Euro, den wir heute nicht in den Erhalt unserer Lebensgrundlagen investieren, wird uns morgen das Zigfache kosten.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p id=\"Bundeskanzler-Merz\"><strong>Greenpeace Stellungnahme zur Pressekonferenz von Bundeskanzler Merz und Ministerpr\u00e4sident S\u00f6der auf der Zugspitze<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach der Sitzung am 15. Juli 2025 von Markus S\u00f6ders (CSU) Kabinett mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) auf der Zugspitze, \u00e4u\u00dferten sich beide Politiker mit keinem Wort zu ihren klima- und umweltpolitischen Pl\u00e4nen. Martin Kaiser, gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Vorstand von Greenpeace Deutschland sieht darin fehlende politische Ernsthaftigkeit:<br>\u201eUnter den F\u00fc\u00dfen von Friedrich Merz und Markus S\u00f6der rauscht das Schmelzwasser schneller denn je zu Tale und die beiden verlieren nicht ein Wort zur Klimakrise. Dabei zeigen sich Folgen der Erderhitzung auf der Zugspitze so deutlich wie kaum irgendwo sonst in Deutschland. Wenn Ministerpr\u00e4sident S\u00f6der und Bundeskanzler Merz vor einer solchen Kulisse immer weiter \u00fcber Technologieoffenheit und Verkehrsverbindungen sprechen wollen, dann grenzt das an Realit\u00e4tsverweigerung. Die zentrale Frage muss lauten: Wie bek\u00e4mpfen wir die Ursache der Erderhitzung?<br>Es gen\u00fcgt nicht, auf einem Gletscher zu stehen und \u201egutes vertrauensvolles Miteinander\u201c zu predigen. Wenn Spitzenpolitiker wie Merz und S\u00f6der solche Bilder nur f\u00fcr die B\u00fchne nutzen, ohne die eskalierende Klimakrise anzusprechen, verharmlosen sie ausgerechnet am Jahrestag der Ahrtal-Katastrophe deren Konsequenzen. Bis zum Herbst braucht diese Regierung schnell wirksame Ma\u00dfnahmen zum Klimaschutz. Statt Symbolpolitik auf dem Zugspitz-Gletscher zu betreiben, sollten Markus S\u00f6der und Friedrich Merz Schritte entwickeln, diese auch zu retten.\u201d<br>F\u00fcr R\u00fcckfragen erreichen Sie Martin Kaiser \u00fcber Pressesprecherin Sabine Beck unter Tel. 0151-10667012 oder sabine.beck@greenpeace.org.<br>Internet: www.greenpeace.de<br>Martin Kaiser auf Bluesky: https:\/\/bsky.app\/profile\/martinkaiser.bsky.social<\/p>\n\n\n\n<p><strong>STOP GAS: Fridays For Future protestiert auf Borkum gegen geplante Gasbohrung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>GDV-Naturgefahrenstatistik 2024: Mehr Hochwassersch\u00e4den<br>Im Jahr 2024 f\u00fchrten in Deutschland Starkregen, \u00dcberschwemmungen, Sturm und Hagel zu versicherten Sch\u00e4den in H\u00f6he von 5,7 Mrd. Euro. Besonders S\u00fcddeutschland war von den Auswirkungen stark betroffen. &#8222;Allein Starkregenereignisse und \u00dcberschwemmungen schlugen mit 2,6 Mrd. Euro zu Buche \u2013 rund 1 Mrd. Euro mehr als im langj\u00e4hrigen Durchschnitt&#8220;, sagt J\u00f6rg Asmussen, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV).<br>So verursachte im Mai 2024 Hochwasser im Saarland und in Rheinland-Pfalz, im Juni in Baden-W\u00fcrttemberg und Bayern \u2013 erhebliche \u00dcberschwemmungssch\u00e4den. In der Sachversicherung, die Geb\u00e4ude und Hausrat sowie Gewerbe- und Industriebetriebe abdeckt, wurden 2024 versicherte Sch\u00e4den von 4,4 Mrd. Euro verzeichnet. Davon entfallen neben den Elementarsch\u00e4den weitere 1,8 Mrd. Euro auf Sch\u00e4den durch Sturm und Hagel.<br>Mit dem Hochwasser-Check des GDV k\u00f6nnen Mieter und Immobilienbesitzer ihr individuelles Starkregen- und Hochwasser-Risiko kostenlos und ohne Anmeldung ermitteln: GDV-Hochwasser-Check<br>Quelle: <a href=\"http:\/\/Baulinks.de\">Baulinks.de<\/a><br>Links: <a href=\"https:\/\/www.dieversicherer.de\/versicherer\/wohnen\/hochwassercheck?utm_source=baulinks&amp;utm_campaign=baulinks\">https:\/\/www.dieversicherer.de\/versicherer\/wohnen\/hochwassercheck?utm_source=baulinks&amp;utm_campaign=baulinks<\/a><br><a href=\"https:\/\/www.dieversicherer.de\/versicherer?utm_source=baulinks&amp;utm_campaign=baulinks\">https:\/\/www.dieversicherer.de\/versicherer?utm_source=baulinks&amp;utm_campaign=baulinks<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>L\u00e4nderbericht der EU-Kommission zur Umsetzung der Umweltpolitik 2025<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>EU-Wiederherstellungsverordnung nutzen, statt sie politisch zu demontieren.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Berlin, 07.07.2025: Die Kommission hat heute die vierte \u00dcberpr\u00fcfung der Umsetzung der Umweltpolitik ver\u00f6ffentlicht. Der L\u00e4nderbericht f\u00fcr Deutschland konstatiert: \u201eTrotz zahlreicher Bem\u00fchungen Deutschlands zur Wiederherstellung der Natur hat sich der Zustand vieler \u00d6kosysteme weiter verschlechtert.\u201c Dazu sagt Matthias Mei\u00dfner, Leiter Politik und Biodiversit\u00e4t beim WWF Deutschland:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDeutschland hat es schwarz auf wei\u00df: Unseren Fl\u00fcssen, W\u00e4ldern und Seen geht es schlecht. F\u00fcr ihre Wiederherstellung und ihren Erhalt brauchen wir jetzt Investitionen und m\u00fcssen wir jetzt handeln. Denn f\u00fcr eine funktionierende Wirtschaft und Gesellschaft braucht Deutschland mehr intakte Natur genauso wie eine intakte Infrastruktur. Daf\u00fcr haben wir mit der EU-Wiederherstellungsverordnung eine rechtliche Grundlage und f\u00fcr den Anfang mit dem Aktionsprogramm Nat\u00fcrlicher Klimaschutz (ANK) eine solide Finanzierung. Jetzt gilt es diese M\u00f6glichkeiten zu nutzen, statt sie politisch zu demontieren.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/WWF.de\">WWF<\/a><br><a href=\"Link:\">Link:<\/a> <a href=\"https:\/\/environment.ec.europa.eu\/law-and-governance\/environmental-implementation-review_en\">https:\/\/environment.ec.europa.eu\/law-and-governance\/environmental-implementation-review_en<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>ISA-Verhandlung: \u201cMoratorium beschlie\u00dfen!\u201d<\/strong><br>Zum Treffens der Internationalen Meeresbodenbeh\u00f6rde (ISA) protestierten 15 Greenpeace-Aktivist:innen mit einem zehn Meter gro\u00dfen Oktopus am Spreeufer vor dem Reichstag f\u00fcr den Schutz der Tiefsee. Auf Bannern forderten sie die Bundesregierung auf: \u201eMoratorium beschlie\u00dfen \u2013 Tiefseebergbau stoppen!\u201c sowie \u201eTiefsee sch\u00fctzen!\u201c. am 7.7.2025 startete die j\u00e4hrliche Generalversammlung der Internationalen Meeresbodenbeh\u00f6rde (ISA) auf Jamaika. Bis zum 25. Juli verhandeln die insgesamt 170 Mitgliedstaaten \u00fcber den globalen Start des Tiefseebergbaus in internationalen Gew\u00e4ssern. Auch Deutschland ist mit einer Delegation vor Ort, allerdings ohne Umweltminister Carsten Schneider (SPD).<br>\u201eEs braucht ein klares Bekenntnis der Bundesregierung gegen den Start von Tiefseebergbau, um unumkehrbare Sch\u00e4den am Meeresboden zu verhindern\u201d, sagte Anna Saito, Greenpeace-Expertin f\u00fcr Tiefseebergbau. \u201cSie muss sich f\u00fcr ein globales Moratorium einsetzen, das die Ausbeutung der Tiefsee stoppt. Wir m\u00fcssen jetzt diesen noch unber\u00fchrten Lebensraum vor \u00fcberhasteten, zerst\u00f6rerischen Eingriffen sch\u00fctzen. Deshalb darf auch das umstrittene Regelwerk \u2013 der Mining Code \u2013 nicht vorangetrieben und verabschiedet werden.\u201c<br>Gemeinsam mit der Deep Sea Conservation Coalition hat Greenpeace Umweltminister Schneider und die Bundesregierung bereits im Vorfeld in einem Brief aufgefordert, sich bei der ISA-Konferenz deutlicher gegen Tiefseebergbau einzusetzen. Bislang h\u00e4lt die Regierung am Vorschlag einer \u2018vorsorglichen Pause\u2019 fest. Diese w\u00fcrde jedoch Regierungen und Firmen weiterhin erm\u00f6glichen, konkrete Vorbereitungen f\u00fcr einen baldigen Rohstoffabbau in der Tiefsee zu treffen, etwa durch Pilottests mit Abbaumaschinen. Auch Deutschland plant solche Tests im Zentralpazifik in der Clarion-Clipperton-Zone. Dort, in internationalen Gew\u00e4ssern, besitzt die Bundesrepublik Explorationslizenzen f\u00fcr ein 75.000 Quadratkilometer gro\u00dfes Gebiet mit Manganknollen &#8211; ein Gebiet 20 mal so gro\u00df wie die balearische Insel Mallorca.<br>Die Verhandlungen der ISA-Staaten sind entscheidend, auch mit Blick auf die Entwicklungen in den USA. Das kanadische Tiefseebergbau-Unternehmen The Metals Company (TMC) will als Erstes mit dem Rohstoffabbau in der Tiefsee beginnen \u2013 mit der Unterst\u00fctzung der Trump-Regierung per US-Dekret, vorbei an multilateralen Abkommen und internationalen Regularien.<br>\u201cTrump und TMC versuchen, mit ihrem Vorsto\u00df die ISA unter Druck zu setzen\u201d, so Saito. \u201cLassen sich die Mitgliedsstaaten auf dieses Spiel ein, \u00f6ffnen sie der Ausbeutung der Tiefsee T\u00fcr und Tor. Gerade jetzt, da einzelne Regierungen versuchen, internationale Institutionen zu schw\u00e4chen oder gar zu ignorieren, braucht es eine starke ISA. Die internationale Zusammenarbeit zum Schutz der Meere darf nicht ausgehebelt werden.\u201d<br>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.greenpeace.de\">www.greenpeace.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Amazonas steht unter Druck<\/strong><br>der Amazonas-Regenwald ist der gr\u00f6\u00dfte Regenwald der Erde. Mehr als 40.000 Pflanzenarten, \u00fcber 400 S\u00e4ugetierarten, unz\u00e4hlige V\u00f6gel, Reptilien und Insekten finden dort ihr zu Hause. Doch Entwaldung und Klimakrise \u00fcben massiven Druck auf den Amazonas aus.<br>Besonders alarmierend ist der Anstieg der Br\u00e4nde, wie aus einem im Juni 2025 ver\u00f6ffentlichten Bericht der Initiative MapBiomas, einem Netzwerk aus Universit\u00e4ten, Nichtregierungsorganisationen und Technologieunternehmen, hervorgeht. Im Jahr 2024 brannte im Amazonas eine Fl\u00e4che von 30 Millionen Hektar \u2013 das entspricht in etwa der Fl\u00e4che Italiens. Das extreme Feuerjahr resultierte vor allem aus einer beispiellosen D\u00fcrre sowie illegaler Brandrodung. Angesichts dieser alarmierenden Zahlen warnt der WWF vor katastrophalen Folgen f\u00fcr Biodiversit\u00e4t und Klima und fordert die brasilianische Regierung dringend zum Handeln auf.<br>Seit 2007 unterst\u00fctzt der WWF die lokale Bev\u00f6lkerung im Amazonas-Gebiet und konnte seither 40 Schutzgebiete mit insgesamt etwa sieben Millionen Hektar Fl\u00e4che sch\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<p>2024 ein verheerendes Jahr f\u00fcr den Amazonas!<br>Der Amazonas-Regenwald steht unter massivem Druck, insbesondere durch Entwaldung und den Klimawandel. Besonders alarmierend ist jedoch auch der Anstieg der Br\u00e4nde: Seit 1985 hat es auf 206 Mio. ha, das sind 24 Prozent des brasilianischen Staatsgebiets, mindestens einmal gebrannt. Das geht aus einem im Juni 2025 ver\u00f6ffentlichten Bericht der Initiative MapBiomas, einem Netzwerk aus Universit\u00e4ten, Nichtregierungsorganisationen und Technologieunternehmen, hervor. Die Initiative wertete daf\u00fcr unz\u00e4hlige Satellitenbilder aus. So ergab die Analyse weiterhin, dass die Brandfl\u00e4che 2024 mit 30 Mio. ha \u2013 das entspricht in etwa der Fl\u00e4che Italiens \u2013 fast ein Rekordniveau erreichte. Es ist der zweith\u00f6chste Wert der letzten 40 Jahre und stellt einen Anstieg um fast 90 Prozent gegen\u00fcber 2023 (16 Mio. ha) dar. Das extreme Feuerjahr resultierte vor allem aus einer beispiellosen D\u00fcrre sowie illegaler Brandrodung.<\/p>\n\n\n\n<p>Gleichzeitig erreichte auch die Intensit\u00e4t der Feuer neue Dimensionen: 29 Prozent der betroffenen Fl\u00e4che entfielen auf sogenannte Gro\u00dfbr\u00e4nde mit Narben \u00fcber 100.000 ha.<\/p>\n\n\n\n<p>Gesch\u00fctzte Gebiete und indigene Territorien blieben ebenfalls nicht verschont: Zwischen 1985 und 2024 wurden in 25 indigenen Gebieten 10 Mio. ha Wald verbrannt \u2013 allein im Territorium der Kayap\u00f3 \u00fcber 1 Mio. ha. Dennoch finden 93,5 Prozent aller Entwaldungen au\u00dferhalb gesch\u00fctzter Zonen statt \u2013 was die hohe Wirksamkeit dieser Gebiete unterstreicht.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Feuchtsavanne Cerrado und im Feuchtgebiet Pantanal ist die Situation noch gravierender: Im Cerrado verbrannten 2024 66 Prozent mehr Savanne im Vergleich zum Vorjahr und ist damit der h\u00f6chste Wert seit 2012. Mit mehr als 10 Millionen Hektar brannte hier sogar fast so viel Fl\u00e4che als<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p> im Amazonasgebiet.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit 2,2 Mio. Hektar erlebte das Pantanal die zweitschlimmsten Br\u00e4nde seit Beginn der Aufzeichnungen 1998 (nur das Jahr 2020 war schlimmer). Im Vergleich zu 2023 stieg die Zahl der Br\u00e4nde um 353 Prozent im Vergleich zum langj\u00e4hrigen Mittelwerkt um 157%.<\/p>\n\n\n\n<p>Angesichts dieser alarmierenden Zahlen warnt der WWF vor katastrophalen Folgen f\u00fcr Biodiversit\u00e4t und Klimaschutz und fordert die brasilianische Regierung dringend zum Handeln auf.<br>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.wwf.de\">WWF<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>F\u00fcr gutes Klima in Kommunen: WWF-Rechtsgutachten zum Sonderverm\u00f6gen f\u00fcr die L\u00e4nder<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Berlin, 3.7.2025: Klimaschutz muss Kernkriterium f\u00fcr die Mittel aus dem Sonderverm\u00f6gen f\u00fcr die L\u00e4nder sein. Denn das Sonderverm\u00f6gen stellt explizit Gelder f\u00fcr Klimaneutralit\u00e4t und Infrastruktur zur Verf\u00fcgung. Klimaschutz aus dem Errichtungsgesetz der L\u00e4nder auszulassen, und dazu auch noch das Kriterium der Zus\u00e4tzlichkeit zu streichen, w\u00e4re vermutlich verfassungswidrig. Das zeigt ein neues Rechtsgutachten der renommierten Kanzlei G\u00fcnther im Auftrag des WWF Deutschland. Darin werden die wichtigsten Kriterien f\u00fcr das neu zu schaffende L\u00e4nder-und-Kommunal-Infrastrukturfinanzierungsgesetz gem\u00e4\u00df Art. 143h Abs. 2 GG aufgezeigt. Der Gesetzesentwurf wurde am Mittwoch vom Bundeskabinett beschlossen. Unterst\u00fctzt wird das Rechtsgutachten vom Klima-B\u00fcndnis, Europas gr\u00f6\u00dftem St\u00e4dtenetzwerk f\u00fcr Klimaschutz und Klimaanpassung mit \u00fcber 600 Mitgliedskommunen in Deutschland.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eF\u00fcr wirksamen Klimaschutz in Deutschland brauchen wir die L\u00e4nder und Kommunen. Es ist richtig und wichtig, dass sie Mittel aus dem neuen Sonderverm\u00f6gen bekommen, denn sie brauchend dringend einen gr\u00f6\u00dferen finanziellen Spielraum f\u00fcr die Daseinsvorsorge der Menschen in den St\u00e4dten und auf dem Land. Und die Daseinsvorsorge kann nur dann sozial gerecht und langfristig erfolgreich sein, wenn sie Klimaschutz und Klimaanpassung umfassend integriert. Daf\u00fcr braucht es weitreichende finanzielle Ressourcen \u2013 die Mittel aus dem Sonderverm\u00f6gen k\u00f6nnen nur ein Teil davon sein\u201c, sagt Viviane Raddatz, Klimachefin beim WWF Deutschland.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie finanzielle Lage vieler Kommunen ist prek\u00e4r, dabei sind sie R\u00fcckgrat der Energiewende und Schl\u00fcssel f\u00fcr eine lebenswerte Zukunft der Menschen vor Ort. Die Gelder aus dem Sonderverm\u00f6gen bieten eine gro\u00dfe Chance, zukunftsgerichtet zu investieren. Daf\u00fcr m\u00fcssen sie konsequent f\u00fcr den Klimaschutz und eine klimafreundliche Infrastruktur eingesetzt werden. Die Auszahlung muss b\u00fcrokratiearm erfolgen \u2013 idealerweise im Rahmen einer Pro-Kopf-Pauschale f\u00fcr kommunale Klimainvestitionen\u201c, fordert Andreas Wolter, Vorstandsvorsitzender des Klima-B\u00fcndnis und B\u00fcrgermeister von der Stadt K\u00f6ln.<\/p>\n\n\n\n<p>Da Klimaneutralit\u00e4t und Infrastruktur als Ziele des Sonderverm\u00f6gens gleichberechtigt nebeneinanderstehen und es einen Verfassungsauftrag zum Klimaschutz gibt, d\u00fcrfen Investitionen grunds\u00e4tzlich dem Ziel der Klimaneutralit\u00e4t nicht zuwiderlaufen, also z.B. nicht fossile Energien finanzieren. Sinnvoll w\u00e4re, mindestens die H\u00e4lfte der Mittel direkt in den Klimaschutz zu leiten. Rechtlich geboten ist, jede Investition einem check zu unterziehen. Und: Jede Investition des Sonderm\u00f6gens muss \u201ezus\u00e4tzlich\u201c erfolgen und darf keine Umwidmung bereits bestehender Projekte sein. Dies gilt sowohl f\u00fcr die Mittel auf Bundesebene als auch f\u00fcr die Mittel der L\u00e4nder \u2013 und f\u00fcr die Kommunen, wenn die Mittel weitergegeben werden.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDer Bund-L\u00e4nder-Beschluss, Steuersenkungen \u00fcber das Sonderverm\u00f6gen zu kompensieren, ist rechtlich nicht zu halten. Denn aus dem gerade ge\u00e4nderten Grundgesetz l\u00e4sst sich klar ableiten, dass das Sonderverm\u00f6gen nur f\u00fcr zus\u00e4tzliche Zukunftsinvestitionen vorgesehen ist. L\u00e4nder und Kommunen brauchen insgesamt eine bessere und verl\u00e4ssliche Ausfinanzierung auch f\u00fcr den Klimaschutz. Verschiebungen aus dem Sonderverm\u00f6gen schaffen aber nur auf Jahre Rechtsunsicherheiten\u201d, sagt Roda Verheyen, Rechtsanw\u00e4ltin und Co-Autorin des Gutachtens.<\/p>\n\n\n\n<p>Von strategischen, langfristigen und wirkungsvollen Investitionen in den Klimaschutz und die Klimaanpassung profitieren alle: Sie unterst\u00fctzen Planungssicherheit und wirtschaftliches Wohlergehen, schaffen gleichwertige und gute Lebensverh\u00e4ltnisse und vermeiden exorbitante Kosten durch eine ungebremste Klimakrise (etwa Gesundheitskosten oder Sch\u00e4den durch Extremwetterereignisse).<br>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.wwf.de\">WWF<\/a><br>Links: <a href=\"https:\/\/www.wwf.de\/fileadmin\/fm-wwf\/Publikationen-PDF\/Klima\/WWF-Eckpunkte-Infrastrukturfinanzierungsgesetz.pdf\">https:\/\/www.wwf.de\/fileadmin\/fm-wwf\/Publikationen-PDF\/Klima\/WWF-Eckpunkte-Infrastrukturfinanzierungsgesetz.pdf<\/a><br><a href=\"https:\/\/www.wwf.de\/fileadmin\/fm-wwf\/Publikationen-PDF\/Klima\/Sondervermoegen-Infrastruktur-und-Klimaschutz.pdf\">https:\/\/www.wwf.de\/fileadmin\/fm-wwf\/Publikationen-PDF\/Klima\/Sondervermoegen-Infrastruktur-und-Klimaschutz.pdf<\/a><br><a href=\"https:\/\/www.wwf.de\/fileadmin\/fm-wwf\/Publikationen-PDF\/Klima\/Verfassungsrechtliche-Anforderungen-Finanzierung-Klimaschutzmassnahmen-Klimaschutzprogramm.pdf\">https:\/\/www.wwf.de\/fileadmin\/fm-wwf\/Publikationen-PDF\/Klima\/Verfassungsrechtliche-Anforderungen-Finanzierung-Klimaschutzmassnahmen-Klimaschutzprogramm.pdf<\/a><br><a href=\"https:\/\/www.wwf.de\/fileadmin\/fm-wwf\/Publikationen-PDF\/Klima\/Gesetz-Klima-Transformationsfonds.pdf\">https:\/\/www.wwf.de\/fileadmin\/fm-wwf\/Publikationen-PDF\/Klima\/Gesetz-Klima-Transformationsfonds.pdf<\/a><br><a href=\"https:\/\/www.klimabuendnis.org\/home.html\">https:\/\/www.klimabuendnis.org\/home.html<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Greenpeace Stellungnahme zu dem EU-Klimaziel 2040<\/strong><br>Br\u00fcssel\/Berlin, 2. Juli 2025 &#8211; Die EU will bis 2050 klimaneutral werden. Heute hat die EU-Kommission ihr Zwischenziel f\u00fcr 2040 pr\u00e4sentiert. Dieses sieht unter anderem eine Reduktion der Emissionen um 90 Prozent zum Vergleichsjahr 1990 vor. Bundeskanzler Merz m\u00fcsse jetzt entschieden im Sinne der Bev\u00f6lkerung inmitten der Klimakrise handeln, fordert Martin Kaiser, gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Vorstand von Greenpeace Deutschland:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201cDer Entwurf der EU-Kommission bleibt in Anbetracht der Hitzewelle \u00fcber Europa weit hinter dem zur\u00fcck, was die europ\u00e4ischen Gesellschaften und Wirtschaft bis 2040 an fossilen CO2-Emissionen reduzieren m\u00fcsste. Denn die sogenannte \u2018Flexibilit\u00e4t\u2019 beim Erreichen der Ziele, insbesondere die Anrechnung von bis zu drei Prozent internationaler Emissionszertifikate, sind gef\u00e4hrliche Schlupfl\u00f6cher.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit der Aufnahme internationaler Emissionszertifikate in den Koalitionsvertrag \u00f6ffnete auch die Bundesregierung den Weg f\u00fcr Trickserei statt echte Emissionsreduktion. Wenn Bundeskanzler Merz es mit dem Schutz der B\u00fcrger:innen und der Wirtschaft ernst meint, steht er jetzt in der Pflicht, ein starkes 90-Prozent Ziel aktiv im politischen Entscheidungsprozess zu unterst\u00fctzen und gegen\u00fcber denjenigen Kr\u00e4ften im EU Parlament und EU-L\u00e4ndern zu verteidigen, die es deutlich abschw\u00e4chen wollen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nur mit einem ambitionierten 2040-Ziel k\u00f6nnen die EU-Staaten auch einen glaubw\u00fcrdigen Klimaschutzplan f\u00fcr 2035 entwickeln, den sie auf der n\u00e4chsten Weltklimakonferenz vorlegen m\u00fcssen.\u201d<br>Internet: <a href=\"http:\/\/www.greenpeace.de\">www.greenpeace.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Klimaziel gesetzt \u2013 Pfad unklar<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Berlin, 2.7.2025: Das neue Klimaziel der EU von 90 Prozent Treibhausgasreduktion bis 2040 ist laut WWF das bare Minimum angesichts der historischen Verantwortung Europas f\u00fcr die Klimakrise. Es d\u00fcrfe zudem nicht mit fragw\u00fcrdigen internationalen Emissionszertifikaten oder durch massive vermeintliche CO2-Entnahmen erreicht werden, warnt die Umweltorganisation anl\u00e4sslich der Vorstellung des Klimaziels von der EU-Kommission. Dazu sagt Viviane Raddatz, Klimachefin beim WWF Deutschland:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas Timing passt zumindest: W\u00e4hrend wir in Deutschland Temperaturen bis zu 40 Grad erwarten, stellt die EU-Kommission in Br\u00fcssel ihr neues Klimaziel f\u00fcr 2040 vor. Die aktuelle Hitze ist nur eine der sp\u00fcrbaren Folgen der Klimakrise. Das neue Klimaziel ist ein wichtiger Schritt, die Erderhitzung endlich einzud\u00e4mmen und unser aller Gesundheit zu sch\u00fctzen. Doch es darf nicht bei hehren Absichten bleiben: Wir m\u00fcssen in die Umsetzung kommen &#8211; und das schnell. Je mehr Emissionen wir jetzt einsparen, desto besser sind die Folgen der Klimakrise noch zu bew\u00e4ltigen, desto h\u00f6heren Kosten entgehen wir, desto zukunftssicherer machen wir uns. Wir m\u00fcssen den Gro\u00dfteil der Emissionen vor 2035 einsparen. Das sollte sich auch in dem neuen Klimabeitrag der EU zum Pariser Klimaabkommen (NDC) niederschlagen, der bis September vorliegen muss.<\/p>\n\n\n\n<p>Europa als Wiege der industriellen Revolution und der Klimakrise tr\u00e4gt eine klare Verantwortung. Die EU muss zuhause klar Schiff machen, anstatt die Emissionsreduktion \u00fcber Zertifikate mit zweifelhafter Klimawirkung auszulagern. Auch d\u00fcrfen keine CO2-Entnahmen im EU- Emissionshandel integriert werden \u2013 zumal die aktuellen Pl\u00e4ne zur permanenten CO2-Entnahme massive Unsicherheiten und Risiken bergen, etwa eine m\u00f6gliche Sch\u00e4digung der nat\u00fcrlich Senken Europas. Nicht zuletzt erweckt dies den gef\u00e4hrlichen Anschein, dass Emissionen im Industrie- und Energiesektor weniger stark reduziert werden m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die EU-Kommission h\u00e4tte mit dem Klimaziel 2040 die Chance nutzen m\u00fcssen, drei getrennte Ziele zu formulieren: f\u00fcr Emissionsreduktionen, f\u00fcr naturbasierte Entnahmen und f\u00fcr permanente Entnahmen. Dadurch k\u00f6nnte verhindert werden, die n\u00f6tigen Reduktionen mit unsicheren Entnahmen sch\u00f6nverrechnen zu wollen. Das angek\u00fcndigte \u201aFit for 90\u2018-Paket kann den Weg bereiten f\u00fcr ein zukunftsf\u00e4higes Europa, wenn es wirksame Ma\u00dfnahmen zeitnah in die Umsetzung bringt.<\/p>\n\n\n\n<p>Deutschland als wirtschaftliches Schwergewicht Europas muss seinen Beitrag leisten, um uns vor den aktuellen und in den n\u00e4chsten Jahren umso sp\u00fcrbareren Folgen der Klimakrise zu sch\u00fctzen. Hier erwarten wir insbesondere vom Sonderverm\u00f6gen, Meilenschritte in Richtung eines klimafreundlichen Deutschlands zu finanzieren, anstatt sch\u00e4dliche Strukturen etwa der Fossilindustrie aufrechtzuerhalten.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Hintergrund:<br>Die EU-Kommission hat als Klimaziel f\u00fcr 2040 eine Treibhausgasreduktion von minus 90 Prozent bis 2040 vorgeschlagen. Davon sollen bis zu 3 Prozent ab 2036 \u00fcber internationale Zertifikate erreicht werden k\u00f6nnen. Es soll zudem gepr\u00fcft werden, ob die Integration von permanenten CO2-Entnahmen in den EU-Emissionshandel zur Zielerreichung beitr\u00e4gt. Der Vorschlag wird nun in die Abstimmung mit Parlament und Rat gehen. Nach wie vor fehlt das neue NDC der EU unter dem Pariser Klimaabkommen: F\u00fcr die Zeit bis 2035 h\u00e4tte die EU formell schon bis Februar einen neuen Klimabeitrag einreichen m\u00fcssen. Er muss nun bis sp\u00e4testens September vorliegen, um noch in Analysen f\u00fcr die Klimakonferenz COP30 im November in Brasilien einflie\u00dfen zu k\u00f6nnen. Ein ambitioniertes europ\u00e4isches NDC w\u00e4re ein wichtiges Zeichen gegen\u00fcber der internationalen Staatengemeinschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/wwf.de\">wwf.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fridays for Future kritisiert Abkommen f\u00fcr Gasbohrungen vor Borkum<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich des heute beschlossenen Unitarisierungsabkommens zwischen Deutschland und den Niederlanden, welches die Gasbohrungen vor Borkum im Wattenmeer erm\u00f6glicht, \u00e4u\u00dfert sich Fridays for Future Deutschland wie folgt:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201cDass die Regierung an dem Tag, an dem die extreme Hitze deutschlandweit neue H\u00f6chstwerte erreicht, ein neues Gasfeld vor Borkum erlaubt, ist ein schlechter Fiebertraum. W\u00e4hrend \u00fcberall in Europa Menschen massiv unter der extremen Hitze leiden, treiben Merz und Reiche die Krise immer weiter voran. Schmelzende Stra\u00dfen, verdorrte Ernten und Hitzetote sind jetzt schon Realit\u00e4t in der Klimakrise. Statt Menschen zu sch\u00fctzen, stellt die Bundesregierung sich an die Seite der Gaslobby. Es ist ihnen offensichtlich egal, dass Wasser knapp wird, Lebensmittel immer teurer werden, dass Leben bedroht sind. Jede weitere Tonne fossiler Energien heizt die Erderhitzung weiter an. Ein neues Gasfeld in der Nordsee \u2013 oder sogar mehrere, denn daf\u00fcr macht das Abkommen den Weg frei \u2013 bedeutet buchst\u00e4blich \u00d6l ins Feuer der Klimakrise zu gie\u00dfen.<br>Dass Schwarz-Rot mitten in der schlimmsten Trockenzeit seit Beginn der Wetteraufzeichnungen keine Skrupel hat, neue Gasprojekte voranzubringen, zeigt, dass ihnen die Profite der Gaskonzerne wichtiger sind, als all die Menschen, die von den Folgen der Klimakrise betroffen sind. Katherina Reiche sind die Klimaziele egal und sie versucht nicht einmal so zu tun, als w\u00e4re sie daran interessiert, dass alle Menschen ihren Strom sauber und bezahlbar aus Erneuerbaren Energien bekommen.<br>W\u00e4hrend die Welt brennt, flirtet sie schamlos mit der Gaslobby, als g\u00e4be es kein Morgen \u2013 oder, als w\u00e4re ihr nicht nur jedes Morgen egal, sondern auch all diejenigen, die heute unter der Klimakrise leiden. Dabei ist klar: Es darf keine neuen Gasprojekte mehr geben, weder in der Nordsee noch am Ammersee!\u201d sagt Nele Evers von Fridays for Future Deutschland<\/p>\n\n\n\n<p>Aufgrund der Hitzewelle mit angek\u00fcndigten Temperaturen von bis zu 40 Grad wird Fridays for Future heute, am 02. Juli, anl\u00e4sslich der Erlaubnis neuer Gasbohrungen vor Borkum erstmals in den sp\u00e4ten Abendstunden protestieren. Die Demonstration startet um 22 Uhr vor dem Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft &amp; Energie in der Invalidenstra\u00dfe in Berlin.<br>Vorab und vor Ort stehen Ihnen unsere Sprecher*innen bei R\u00fcckfragen und f\u00fcr Interviews gern zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n\n\n\n<p>Dringlichkeit dringt nicht durch<\/p>\n\n\n\n<p>Die UN-Klimaverhandlungen in Bonn enden ohne nennenswerte Fortschritte. Weder beim Thema Emissionsreduktion noch beim Thema Finanzierung haben die Verhandler:innen wirksame Schritte in Richtung Umsetzung gemacht. Damit lastet noch mehr Druck auf der gro\u00dfen Klimakonferenz COP30 Ende des Jahres im brasilianischen Bel\u00e9m, damit sich Vereinbartes endlich in messbaren Ma\u00dfnahmen niederschl\u00e4gt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Dringlichkeit der Klimakrise hat sich bei den Klimazwischenverhandlungen nicht in konkreten Verhandlungsergebnissen niedergeschlagen. Es brauchte aus Bonn deutliche Signale f\u00fcr ambitionierte nationale Klimabeitr\u00e4ge und einen Schub f\u00fcr deren Umsetzung. Beides kam nicht. Bis zur COP in Brasilien muss jetzt nachgeliefert werden\u201c, sagt Viviane Raddatz, Klimachefin beim WWF Deutschland.<\/p>\n\n\n\n<p>Der WWF fordert die brasilianische Pr\u00e4sidentschaft auf, den Diskussionen zur Umsetzung der ersten globalen Bestandsaufnahme und des neuen gemeinsamen Finanzierungsziels vor und in Bel\u00e9m den n\u00f6tigen Raum zu geben. Um die Emissionen zu senken, muss die Weltgemeinschaft die Abkehr von Kohle, \u00d6l und Gas beschleunigen und erneuerbare Energien ausbauen. Das Ziel von 1,3 Billionen US-Dollar j\u00e4hrlich an Klimafinanzierung bis 2035 ist keine Worth\u00fclse. Es ist eine der wichtigsten Grundlagen f\u00fcr eine lebenswerte Zukunft f\u00fcr die Menschen \u00fcberall auf der Welt, auch in Deutschland. Daf\u00fcr braucht es einen klaren Plan f\u00fcr die Operationalisierung.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDer Blick geht hier f\u00fcr uns eindeutig auch nach Deutschland. Die Bundesregierung verschiebt Gelder, statt mit Verstand und grundgesetzfest in Klimaneutralit\u00e4t zu investieren. Laut Haushaltsplan werden auch die zugesagten sechs Milliarden Euro an j\u00e4hrlicher internationaler Klimafinanzierung nicht erreicht. Die Folge w\u00e4ren enorme Vertrauensverluste in den internationalen Verhandlungen und unzureichender Klimaschutz. Das gef\u00e4hrdet unser Wohlergehen unmittelbar\u201c, so Raddatz.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch beim Thema Minderung m\u00fcssen besser gestern als heute wirksame Ma\u00dfnahmen umgesetzt werden. Dazu geh\u00f6rt insbesondere der Ausstieg aus sch\u00e4dlichen fossilen Energien. \u201eAuch hier muss sich Deutschland an die eigene Nase fassen. W\u00e4hrend uns auf ausged\u00f6rrten B\u00f6den die W\u00e4lder wegbrennen, wirft die Bundesregierung noch die Gasfackel drauf: Im Klimafonds beschlie\u00dft sie Gassubventionen, anstatt sich an der im Grundgesetz festgeschriebenen Klimaneutralit\u00e4t zu orientieren. Das ist widersinnig. Der Bundestag ist nun gefordert, derartige Fehlplanungen zu korrigieren.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Der WWF fordert auch die EU auf, Verantwortung zu zeigen und bis sp\u00e4testens September einen ambitionierten Klimabeitrag (NDC) einzureichen. \u201eEuropa muss seiner historischen Verantwortung gerecht werden. Hier liegt die Wiege der industriellen Revolution \u2013 und der Klimakrise. Wir brauchen ein EU-Klimaziel von mindestens 90 Prozent Treibhausgasreduktion bis 2040 \u2013 ohne Outsourcing der Verantwortung \u00fcber fragw\u00fcrde Zertifikate \u2013 und davon abgeleitet ein starkes NDC f\u00fcr 2035\u201c, sagt Raddatz.<\/p>\n\n\n\n<p>Vorsichtige Fortschritte gab es in Bonn beim Meeresschutz. So wurden innerhalb des Meere-Klima-Dialogs konkrete Vorschl\u00e4ge gemacht, wie Meeresbelange im globalen Anpassungsziel verankert werden und wie Ma\u00dfnahmen f\u00fcr gesunde Meere sich in den NDCs niederschlagen k\u00f6nnen. Erstmals wurden au\u00dferdem eine langfristigere Planung und Zielsetzung f\u00fcr den Dialog diskutiert &#8211; eine der Kernforderungen des WWF. \u201eAls oberste Priorit\u00e4t gilt f\u00fcr Klima und Meere gleicherma\u00dfen, aus fossilen Energien auszusteigen. Die Meere d\u00fcrfen nicht l\u00e4nger durch Gas- und \u00d6lf\u00f6rderung belastet werden. Gleichzeitig gilt, Erneuerbare mit Sorgfalt und naturvertr\u00e4glich auszubauen\u201c, fordert Raddatz. \u201eNur durch sofortige und drastische Emissionsreduktion kann auch die nat\u00fcrliche Funktion der Meere als Kohlenstoffsenke aufrechterhalten werden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/fridaysforfuture.de\/\">Fridaysforfuture.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pressestatement zum LIFE-Programm der EUWWF: EU-Vorschlag degradiert Naturschutz zur Nebensache Greenpeace Stellungnahme zur Pressekonferenz von Bundeskanzler Merz und Ministerpr\u00e4sident S\u00f6der auf der Zugspitze STOP GAS: Fridays For Future protestiert auf Borkum gegen geplante Gasbohrung GDV-Naturgefahrenstatistik 2024: Mehr Hochwassersch\u00e4den L\u00e4nderbericht der EU-Kommission zur Umsetzung der Umweltpolitik 2025EU-Wiederherstellungsverordnung nutzen, statt sie politisch zu demontieren. ISA-Verhandlung: \u201cMoratorium beschlie\u00dfen!\u201d [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1228,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_uf_show_specific_survey":0,"_uf_disable_surveys":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[415],"tags":[604,616,613,612,605,603,609,618,606,601,607,617,602,610,611,615,608,620,619],"class_list":["post-1415","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-klimaumwelt","tag-abkommen-fuer-gasbohrungen-vor-borkum","tag-amazonas-regenwald","tag-clarion-clipperton-zone","tag-deep-sea-conservation-coalition","tag-deutschen-versicherungswirtschaft-e-v","tag-eu-klimaziel-2040","tag-eu-wiederherstellungsverordnung","tag-feuchtsavanne-cerrado","tag-gdv","tag-gdv-naturgefahrenstatistik","tag-hochwasser-check-des-gdv","tag-initiative-mapbiomas","tag-isa-verhandlung","tag-oekosysteme","tag-tiefseebergbau","tag-tmc","tag-umweltpolitik-2025","tag-un-klimaverhandlungen-in-bonn","tag-wwf-rechtsgutachten-zum-sondervermoegen"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v26.4 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Statements &quot;Klima und Umwelt&quot; Juli 2025 -<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/morefuture.de\/?p=1415\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Statements &quot;Klima und Umwelt&quot; Juli 2025 -\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Pressestatement zum LIFE-Programm der EUWWF: EU-Vorschlag degradiert Naturschutz zur Nebensache Greenpeace Stellungnahme zur Pressekonferenz von Bundeskanzler Merz und Ministerpr\u00e4sident S\u00f6der auf der Zugspitze STOP GAS: Fridays For Future protestiert auf Borkum gegen geplante Gasbohrung GDV-Naturgefahrenstatistik 2024: Mehr Hochwassersch\u00e4den L\u00e4nderbericht der EU-Kommission zur Umsetzung der Umweltpolitik 2025EU-Wiederherstellungsverordnung nutzen, statt sie politisch zu demontieren. ISA-Verhandlung: \u201cMoratorium beschlie\u00dfen!\u201d [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/morefuture.de\/?p=1415\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2025-07-14T14:45:18+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2025-07-18T14:00:23+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/morefuture.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/1-DSC_-Buxbaum-klein.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"340\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"226\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"krumstroh\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"krumstroh\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"21\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/morefuture.de\/?p=1415\",\"url\":\"https:\/\/morefuture.de\/?p=1415\",\"name\":\"Statements \\\"Klima und Umwelt\\\" Juli 2025 -\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"http:\/\/morefuture.de\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/morefuture.de\/?p=1415#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/morefuture.de\/?p=1415#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/morefuture.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/1-DSC_-Buxbaum-klein.jpg\",\"datePublished\":\"2025-07-14T14:45:18+00:00\",\"dateModified\":\"2025-07-18T14:00:23+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"http:\/\/morefuture.de\/#\/schema\/person\/43397e37856f92ef9b771dae09596e47\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/morefuture.de\/?p=1415#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/morefuture.de\/?p=1415\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/morefuture.de\/?p=1415#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/morefuture.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/1-DSC_-Buxbaum-klein.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/morefuture.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/1-DSC_-Buxbaum-klein.jpg\",\"width\":340,\"height\":226},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/morefuture.de\/?p=1415#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"http:\/\/morefuture.de\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Statements &#8222;Klima und Umwelt&#8220; Juli 2025\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"http:\/\/morefuture.de\/#website\",\"url\":\"http:\/\/morefuture.de\/\",\"name\":\"\",\"description\":\"\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"http:\/\/morefuture.de\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"http:\/\/morefuture.de\/#\/schema\/person\/43397e37856f92ef9b771dae09596e47\",\"name\":\"krumstroh\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"http:\/\/morefuture.de\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/5244634881f9e6c413c3af40e12d9739c11eb24b7dd8a854bb2d0c11816b10a8?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/5244634881f9e6c413c3af40e12d9739c11eb24b7dd8a854bb2d0c11816b10a8?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"krumstroh\"},\"url\":\"https:\/\/morefuture.de\/?author=1\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Statements \"Klima und Umwelt\" Juli 2025 -","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/morefuture.de\/?p=1415","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Statements \"Klima und Umwelt\" Juli 2025 -","og_description":"Pressestatement zum LIFE-Programm der EUWWF: EU-Vorschlag degradiert Naturschutz zur Nebensache Greenpeace Stellungnahme zur Pressekonferenz von Bundeskanzler Merz und Ministerpr\u00e4sident S\u00f6der auf der Zugspitze STOP GAS: Fridays For Future protestiert auf Borkum gegen geplante Gasbohrung GDV-Naturgefahrenstatistik 2024: Mehr Hochwassersch\u00e4den L\u00e4nderbericht der EU-Kommission zur Umsetzung der Umweltpolitik 2025EU-Wiederherstellungsverordnung nutzen, statt sie politisch zu demontieren. ISA-Verhandlung: \u201cMoratorium beschlie\u00dfen!\u201d [&hellip;]","og_url":"https:\/\/morefuture.de\/?p=1415","article_published_time":"2025-07-14T14:45:18+00:00","article_modified_time":"2025-07-18T14:00:23+00:00","og_image":[{"width":340,"height":226,"url":"https:\/\/morefuture.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/1-DSC_-Buxbaum-klein.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"krumstroh","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"krumstroh","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"21\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/morefuture.de\/?p=1415","url":"https:\/\/morefuture.de\/?p=1415","name":"Statements \"Klima und Umwelt\" Juli 2025 -","isPartOf":{"@id":"http:\/\/morefuture.de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/morefuture.de\/?p=1415#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/morefuture.de\/?p=1415#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/morefuture.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/1-DSC_-Buxbaum-klein.jpg","datePublished":"2025-07-14T14:45:18+00:00","dateModified":"2025-07-18T14:00:23+00:00","author":{"@id":"http:\/\/morefuture.de\/#\/schema\/person\/43397e37856f92ef9b771dae09596e47"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/morefuture.de\/?p=1415#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/morefuture.de\/?p=1415"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/morefuture.de\/?p=1415#primaryimage","url":"https:\/\/morefuture.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/1-DSC_-Buxbaum-klein.jpg","contentUrl":"https:\/\/morefuture.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/1-DSC_-Buxbaum-klein.jpg","width":340,"height":226},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/morefuture.de\/?p=1415#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"http:\/\/morefuture.de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Statements &#8222;Klima und Umwelt&#8220; Juli 2025"}]},{"@type":"WebSite","@id":"http:\/\/morefuture.de\/#website","url":"http:\/\/morefuture.de\/","name":"","description":"","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"http:\/\/morefuture.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"http:\/\/morefuture.de\/#\/schema\/person\/43397e37856f92ef9b771dae09596e47","name":"krumstroh","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"http:\/\/morefuture.de\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/5244634881f9e6c413c3af40e12d9739c11eb24b7dd8a854bb2d0c11816b10a8?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/5244634881f9e6c413c3af40e12d9739c11eb24b7dd8a854bb2d0c11816b10a8?s=96&d=mm&r=g","caption":"krumstroh"},"url":"https:\/\/morefuture.de\/?author=1"}]}},"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/morefuture.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/1-DSC_-Buxbaum-klein.jpg","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/morefuture.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1415","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/morefuture.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/morefuture.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/morefuture.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/morefuture.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1415"}],"version-history":[{"count":16,"href":"https:\/\/morefuture.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1415\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1450,"href":"https:\/\/morefuture.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1415\/revisions\/1450"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/morefuture.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/1228"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/morefuture.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1415"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/morefuture.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1415"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/morefuture.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1415"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}